Kleines Lexikon
chmod
Mit dem Unix-Befehl chmod lassen sich die Rechte für Dateien und Verzeichnisse festlegen. In der Regel werden die Rechte in oktaler Schreibweise - 3 Ziffern angegeben, z.B. 644 oder 777.
Die erste Ziffer legt die Rechte des Besitzers fest, die zweite Ziffer legt die Gruppenrechte fest und die dritte definiert die Rechte aller übrigen Benutzer. Dabei gilt:
| 0 | - | dem Benutzer ist keine Operation mit dem Objekt gestattet | | 1 | - | der Benutzer darf die Datei ausführen bzw. in das Verzeichnis wechseln | | 2 | - | der Benutzer darf in die Datei schreiben bzw. Dateien und Unterverzeichnisse im Verzeichnis erstellen und löschen | | 4 | - | der Benutzer darf aus der Datei lesen bzw. sich die Dateien im Verzeichnis anzeigen lassen |
Rechte-Tabelle am Beispiel der Berechtigung 644:
| | Besitzer | Gruppe | Sonstige | | lesen | 4 | 4 | 4 | | schreiben | 2 | 0 | 0 | | ausführen | 0 | 0 | 0 |
Rechte-Tabelle am Beispiel der Berechtigung 777:
| | Besitzer | Gruppe | Sonstige | | lesen | 4 | 4 | 4 | | schreiben | 2 | 2 | 2 | | ausführen | 1 | 1 | 1 |
Auf den meisten Servern ist 644 für Dateien die Standardeinstellung, d.h. der Besitzer hat Lese- und Schreibrecht, alle übrigen Benutzer haben nur Leserecht.
Mit FTP-Programmen lassen sich die Rechte jedes Verzeichnisses und jeder Datei ändern.
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